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Immunsystem staerken in der Erkaeltungszeit

Jetzt Immunsystem stärken – Richtiges Verhalten und Ernährung helfen.

Wechselnde Temperaturen, kalt und feuchtkalt, schwächen den Körper.

Immunsystem stärken und Krankheiten abwehren: Das klappt am besten mit bestimmten Lebensmitteln, Kräutern, Gewürzen und Heilpflanzen. So wird die körpereigene Abwehrkraft - das Immunsystem - nachhaltig gestärkt und der Organismus vor Krankheitserregern effektiv und ohne Nebenwirkungen geschützt.

Viele Menschen halten Erkältungen und Grippe für unvermeidbar und entscheiden sich daher oft für eine Grippeimpfung als präventive Schutzmassnahme. Wenn die Erkältung dann da ist, nehmen sie zahlreiche Medikamente ein, die lediglich die Symptome unterdrücken. Besonders gesund ist weder das eine noch das andere.

Sehr viel sinnvoller wäre es, vorbeugend das Immunsystem zu stärken. Denn nur mit einem starken Immunsystem bleibt man vor Erkältungen und Grippe sicher und kommt gesund durch ansteckende Zeiten.

Vor allem in der kalten Jahreszeit, wenn wir uns häufiger in geschlossenen Räumen aufhalten und zudem die Heizungsluft die Schleimhäute austrocknet, wird der Erreger leicht von einem zum anderen übertragen.

Die Ansteckung erfolgt oft durch feinste Speicheltröpfchen oder beim Händeschütteln per Schmierinfektion. Über verschmutzte Flächen im Sanitärbereich, Türklinken und durch Aerosole in der Luft werden die Erreger ebenfalls weitergegeben. Entscheidend ist sicher die Nähe, die Menschen dann zueinander haben. Hat es Euch erwischt, solltet Ihr reichlich trinken, meist isotonische Getränke. Beste Vorbeugung bietet eine gute Hygiene, also oft die Hände waschen.


Immunsystem stärken mit Grippemitteln?

Eine Grippeimpfung ist jedoch erfahrungsgemäss keine Garantie dafür, dass man tatsächlich vor Erkältungen und Grippeepidemien verschont bleibt. Auch beeinflussen Impfungen zwar das Immunsystem, das Immunsystem stärken tun sie jedoch nicht. Und vertrauenserweckende Medikamente, die Erkältungen und Grippe heilen könnten, gibt es noch gar nicht. Diejenigen Mittel, die bei Erkältungen und/oder Grippe verordnet werden, sollen Kopf- und Gliederschmerzen lindern, Fieber senken, Husten lösen, Hustenreiz stoppen und die Nase frei machen. Dabei handelt es sich also ausschliesslich um Mittel, die Symptome unterdrücken, aber die Erkältung oder Grippe niemals zu heilen vermögen. Denn die Ursache der Gliederschmerzen vertreiben sie nicht, auch nicht die Ursache der Schleimbildung und die des Fiebers genauso wenig.

Im Gegenteil: Die Einnahme von Erkältungsmitteln ist (genau wie eine Impfung) zusätzlich noch mit Risiken und Nebenwirkungen verbunden. Auch sie stärken das Immunsystem also keineswegs.

Gewürze stärken das Immunsystem

Wenn die Mahlzeiten regelmässig mit Ingwer, Zimt, Kümmel, Oregano und Cayennepfeffer gewürzt werden, kann der Körper so stark gemacht werden, dass er Erkältungen bald besser abwehren kann. Sie können aus all den erwähnten Gewürzen (mit Ausnahme von Cayennepfeffer) auch sehr wirkungsvolle Tees zubereiten. Cayennepfeffer (Capsaicin) und Zimt können auch als Kapseln eingenommen werden. Ist die Erkältung bereits da, werden können die genannten Gewürze helfen, die Erkältung schneller zu überwinden.

So stärken Heilpflanzen das Immunsystem

Die Heilpflanze, die das Immunsystem stärkt, kennt fast jeder: Es ist der Purpursonnenhut oder Echinacea. Sie kann die Zahl der weissen Blutkörperchen und auch die der Milzzellen (die ebenfalls für eine reibungslose Abwehrfunktion verantwortlich sind) steigern. Noch wirkungsvoller sind Produkte aus der borstigen Taigawurzel und solche aus Ginseng. Beide stärken das Immunsystem enorm. Aus dem südamerikanischen Urwald stammt die Immunsystem stärkende Kletterpflanze Suma. Sie wird auch \\\\\\\"Brasilianischer Ginseng\\\\\\\" genannt und hat in der Tat eine ähnlich aufbauende und stärkende Wirkung wie der bekannte Ginseng aus Asien. Suma hilft der südamerikanischen Volksheilkunde gemäß bei der Regeneration nach Krankheiten, bei Erschöpfungszuständen, chronischer Müdigkeit sowie bei hohem Blutdruck und in Stress-Situationen. Sie wird außerdem begleitend bei Krebstherapien empfohlen. Suma gibt es als Pulver oder in Kapselform.

Das Immunsystem können wir trainieren.

Unser Immunsystem besteht aus zwei sich ergänzenden Bereichen. Der erste ist die angeborene Abwehr. Sie kann Viren und virusinfizierte Zellen bereits automatisch vernichten. Dies aber nur, wenn sie erkannt werden. Der zweite Bereich kann schon viel gezielter vorgehen. Sie hat sich durch unsere Krankheiten im Kindesalter und danach entwickelt und schon eine Menge Feindbilder gesammelt und gegen diese Antikörper gebildet. Allerdings werden diese nicht so schnell aktualisiert, wie sich die Viren äußerlich verändern. Um also immer adäquat vorgehen zu können, muss das Immunsystem trainiert werden. Dieses Training ist vergleichbar mit dem Aufbau einer schlagkräftigen Truppe, die vor Eindringlingen schützt, aber diese unschädlich machen kann. Vitamin C ist, wie die sprichwörtliche graue Eminenz, bei allen Abwehrreaktionen unverzichtbar. Es zieht die entscheidenden Fäden und wirkt auch direkt mit. Wir brauchen es zum Beispiel. zur Produktion von Hormonen, die die Abwehr steuern, von Abwehrstoffen und weißen Blutkörperchen ohne die Viren nicht angegriffen werden können.

Außerdem regt es die kleinen Fresszellen, die Virenreste beseitigen, zu mehr Aktivität an. Allerdings muss die Ascorbinsäure mit Glucose um die gleichen Landeplätze an den Zellen konkurrieren. Fans von Süßigkeiten, Nudeln und Kuchen können damit ihre Abwehr k. o. schlagen, während eine vollwertige Kost mit viel frischem Obst, Salaten und Gemüse die Abwehr rundherum kräftigt. 

Saunagänge und Wechselduschen

Der Wechsel von Erweiterung und Verengung der Gefäße durch die Warm-Kalt-Reize, mobilisiert das Immunsystem zur stärkeren Ausschüttung von Interferon, einem Abwehrstoff, der ein regelrechter Virenkiller ist. Außerdem wird die Produktion von körpereigenem Kortisol angeregt, das feinste innere Verletzungen der Schleimhaut repariert und damit Viren keine Angriffsfläche bietet. Das Spurenelement Selenaus Knoblauch, Kohlrabi, Naturreis, Linsen, Bohnen, Soja, Spargel u. a. ist enorm wichtig für das Enzym (z. B. Innovazym) Glutationsperoxidase, das uns fast unverwundbar machen kann. Es schützt wie eine gepanzerte Abwehr das, was Viren besonders interessiert, nämlich das Zellinnere und den Zellkern. Enzymeaus frischen Ananas, Papaya, Beeren oder aus der Apotheke, helfen der Körperabwehr besser, Freund und Feind zu unterscheiden und  die gefährlichsten Angreifer ganz gezielt zu vernichten. Farbige Gemüse wie Tomaten, Brokkoli, Paprika, Rote Bete und Möhren, entweder frisch oder leicht gegart, enthalten Stoffe, die für das Immunsystem, besonders im Darm, unverzichtbar sind. Fehlen sie, kann nur mit halber Kraft geschützt werden.

Ideal für Kinder wären Tomatensuppe oder Tomatensoße mit Eiweiß-Nudeln. Das nur in gekochten Tomaten wirksame Lycopin, ist wie ein Tuning für unsere Virenabwehr.


 

Datum: 29.01.2018