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Gewitter und Starkregen: Extreme Unwetter koennen jedes Haus treffen.

Die Wahl der richtigen Versicherung und Praxistipps helfen.

Jeder Hauseigentümr sollte rechtzeitig vorbereitet sein, denn die eigenen vier Wände sind oftmals das materiell Wertvollste, das man besitzt. Nur wenige Versicherungspolicen genügen, damit Hausbesitzer beruhigt schlafen können.

Zur Sicherheit sollten elektrische Geräte vom Strom genommen werden. Handys und schnurlose Telefone lassen sich aber gefahrlos benützen.

Eine Rückstauklappe schützt Räume vor der Überflutung bei Starkregen. Ist die Kanalisation überfordert, drückt das Wasser teilweise von unten durch die Abflussrohre nach oben ins Haus. Rückstauklappen verriegeln bei Wasserdruck von unten dann das Rohr. Teils liegen diese direkt in den Hausinstallationen, etwa für Kellerwaschbecken im Siphon. Hier empfiehlt es sich die Funktion regelmäßig zu prüfen. Das ist auch ein wichtiger Punkt des Versicherungsschutzes.

Im Keller wird außerdem geraten den Strom abzustellen. Flutet Starkregen den Keller, kann ein Kurzschluss zur tödlichen Gefahr werden, was bei einer Überflutung unkontrollierbar und nicht mehr beeinflussbar wird. Auch sollten gefährliche Stoffe und Chemikalien so in gefährdeten Räumen gelagert werden, dass das Wasser sie nicht erreichen kann. Die Arretierung des Heizöltanks an der Wand oder eine Beschwerung sind hier eine Lösung.

Alle auf dem Grundstück liegenden beweglichen Gegenstände sind gegen das Wegschwimmen zu sichern. Am Haus, auf Balkon und Terrasse sowie in Garten und Hofeinfahrt alles solide befestigen, dazu gehören Gartenmöbel, oder Fahrräder und einiges. Fenster, Roll- und Fensterläden sind zu schließen. Wer mit Überflutungen bei Starkregen rechnet, sollte vorsorglich wertvolle Gegenstände aus dem Keller räumen und die Schächte, Fenster und Türen möglichst gründlich absichern. Ihre/ Eure Handwerker vor Ort sind sicher bestens informiert und können zuverlässige und bewährte Systeme empfehlen, damit nichts übersehen wird.

Versicherungen helfen vor existenzbedrohenden Risiken geschützt zu sein.

So ist es zuerst wichtig das Wohngebäude abzusichern, also die festen Bestandteile des Hauses. Diese deckt die Reparaturkosten und notfalls auch den kompletten Wiederaufbau , wenn Feuer, Hagel, Sturm und Leitungswasser Schäden verursacht haben. Der Selbstbehalt von zum Beispiel 500 Euro im Schadensfall, kann eine Prämie schon erheblich senken. Dabei lohnt es sich natürlich nur, wenn nicht jährlich ein Schaden gemeldet wird. Ein Tipp der Besitzer gerade älterer Häuser betrifft; hier sollte die Police auch für die Reparatur durchfeuchtetem Mauerwerk aufkommen. Eine marode Leitung kann durchaus wochen- und monatelang unentdeckt Wasser im Mauerwerk versickern lassen. Dann begleicht die Versicherung auch die erhöhte Wasserrechnung.

Der Schutz eines Elementarschadens ist unverzichtbar, was wir in unseren Breitengraden leider schon oft am eigenen Leib erlebt haben. Hausbesitzer können ihn zusätzlich zur Wohngebäudeversicherung abschließen. Dabei sind Naturkatastrophen wie Überschwemmungen in Folge von Starkregen versichert. Der dadurch ausgelöste Rückstau ist sehr gefährlich, da Abwasser durch die Kanalisation nach oben in den Keller drückt. Hausbesitzer unterschätzen immer noch die Gefahr von Elementarschäden. Gerade der Klimawandel und extremeren Unwetterauswirkungen werden immer unberechenbarer. Darum wird jedem Hausbesitzer die Elementarschadenversicherung besonders empfohlen. Wer in besonders überschwemmungsgefährdeten Gebieten wohnt, könnte Pech haben – und er bekommt keine oder nur eine sehr teure Police, denn den Versicherungen ist das Risiko oft zu hoch.

Als Grundsätzlich ist aber festzuhalten, dass der Versicherungsnehmer eine Schadensminderungspflicht hat. Dies bedeutet, er muss alles in die Wege leiten, um den Schaden, ohne sich natürlich selbst in Gefahr zu bringen, zu mindern und Folgeschäden zu vermeiden. Vergleichbare Maßnahmen wären hier geborstene Fenster notdürftig abzudichten, um weiteres Eindringen von Wasser zu vermeiden, im Winter Heizrohre zu beheizen, um vor Frostbruch zu schützen.

Die normale private Hauspolice ist ein guter Schutz, wenn Hausbesitzer ihre Immobilie selbst bewohnen. Sie zahlt sich aus, wenn bei Schadenersatzforderungen bei einem Ausrutschen und Verletzen eines Besuchers auf dem Grundstück. Vermieter brauchen einen Zusatzschutz in Form einer Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung.

Die Hausratversicherung sichert den gesamten Hausrat vom Radl über den PC bis hin zur Bettwäsche und Möbeln bei Schäden durch Feuer, Blitzschlag, Explosion, Sturm, Hagel, Leitungswasser, Raub oder Einbruchsdiebstahl. Ein Tarif sollte auch bei grob fahrlässigem Handeln leisten, denn das ist schon dann gegeben, wenn man ein Fenster gekippt lässt, was einen Einbruchsdiebstahl erleichtert. Im Schadensfall könnte das zu erheblichen Abzügen im Versicherungsfall führen.

Datum: 25.06.2018